Rezension Hamburg 4.0 – Prantschaks Stadt von Myra

Autor: Jan Christoph Nerger

Rezensentin: Myra

Fazit:
Der Autor schuf einen ungewöhnlichen Krimi mit Science-Fiction-Elementen. Ich empfand den Reihenauftakt als gelungen.

Titel/Cover:
Den Mittelpunkt des Covers bildet einer der Tower im zukünftigen Hamburg, um den Drohnen fliegen. Der Hintergrund ist in Blautönen gehalten. Inhaltlich passt das Cover sehr gut. Mit persönlich ist es zu minimalistisch, zu schlicht gehalten. Den Klappentext fand ich zu lang. Dafür hat mir die Leseprobe sehr gut gefallen.

Inhalt:
Im Hamburg des Jahres 2039 hat Kommissar Peter Yilmaz die undankbare Aufgabe, mit seiner Soko den Mord an Stararchitekt Jens-Christian Nielsen aufzuklären. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, nicht zuletzt durch Mafioso Fjodar Prantschak. Er kontrolliert die von Korruption und Verbrechen geplagte Stadt. Auch in Yilmaz‘ Zuhause häufen sich die Probleme, nicht nur, weil seine Frau Melek an Knochenkrebs leidet. Als die Ermittlungen sich auf sein Privatleben auswirken, wächst die Gefahr für Leib und Leben.

Charaktere:
Protagonist Peter Yilmaz ist vom Leben gezeichnet. Er wirkt oft mürrisch und beweist wenig Humor. Angesichts seiner Situation hatte ich jedoch Verständnis für ihn. Fachlich zeichnet er sich durch hohe Kompetenz aus. Seine Kollegen lässt er nie im Stich.

Die weiblichen Charaktere konnten meine Sympathie leider nicht gewinnen. Aufgrund ihres beruflicher Backrounds erwartete ich starke und selbstbewusste Persönlichkeiten. In vielen Situationen verhielten sie sich jedoch hysterisch und weinerlich.

Auch mit den männlichen Nebencharakteren hatte ich meine Probleme. Immer wieder begegneten mir „heulende“ Männer. Dagegen spricht zunächst natürlich nichts, doch in der auftretenden Häufigkeit war es mir zu viel.

Schreibstil:
Jan Christoph Nerger schrieb seine Geschichte in der dritten Person Präsens aus der Sicht von Kommissar Yilmaz. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Sehr gut gefallen hat mir der russische Akzent der Mafiosi.

Inhalt:
Die Geschichte beginnt ruhig mit der Einführung des Protagonisten und seiner Frau. Ab dem Leichenfund nimmt sie an Fahrt auf. Gesellschaftskritische Elemente sind eher subtil, aber durchaus vorhanden. „Hamburg 4.0“ ist der Auftakt zu einer Science-Fiction-Krimiserie. Daher hat es mich nicht gestört, dass am Ende des Buches Fragen offen blieben.

Zum Klappentext

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